Hygienemaßnahmen haben im Bereich der stationären Pflege in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Heime unterliegen je nach Organisation des Bundeslandes der Überwachung durch die zuständigen Gesundheitsämter, bzw. Gesundheitsdienste.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Träger der Einrichtungen die Aufgabe haben, Bewohnern einen ausreichenden Schutz vor Infektionen zu gewährleisten sicherzustellen, dass die Beschäftigten die Anforderung der Hygiene einhalten. Das bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachlich geeignet und qualifiziert sein müssen. Die genauen Anforderungen sind in den jeweiligen landesspezifischen Heimgesetzen verortet.

Deshalb ist die interne Schulung der entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein sinnvoller Bestandteil im Hygienemanagement einer Einrichtung.

Infektionsprävention in Heimen, Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (RKI)
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2005 · 48:1061–1080 DOI 10.1007/s00103-005-1126-2 © Springer Medizin Verlag 2005

INFEKTIONSSCHUTZ

Modul 1

Infektionsschutzgesetz: Folgebelehrung (verschiedene Sprachen)

Zielgruppen
Pflegefachkräfte, Betreuungskräfte, Pflegehilfskräfte, Auszubildende, Mitarbeiter im Lebensmittelbereich
Zeitdauer
ca. 15 Minuten
Benötigte Materialien
Computer, Beamer und Leinwand, Lautsprecher

Modul 2

MRSA in stationären Einrichtungen

Lerninhalte  [mehr]
  • Grundlagen
  • Risikofaktoren
  • Informationsmaßnahmen
  • Hygienemaßnahmen
  • Ermittlung und Kontrolle
  • Sanierung
Zielgruppen
Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte
Zeitdauer
60 Minuten
Benötigte Materialien
Computer, Beamer und Leinwand, Teilnahmebescheinigungen und Teilnehmerliste
RbP-Fortbildungspunkte
1 Punkt